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Philosophie Kinderhandball beim SV München Laim
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Bedeutung der Bewegungserziehung für Kinder
Spaß, Freude, viel Bewegung und eine gesunde Ernährung bilden die Grundlagen für unsere Kinder zu einem gesunden Aufwachsen, die schon sehr frühzeitig gelegt werden. Da die Kinder unsere Zukunft sind, ist es in aller Interesse, diese Grundlagen bestmöglich zu vermitteln.
Wissenschaftliche Erkenntnisse
Bis zum 14. Lebensjahr können koordinativ-motorische Fertigkeiten entwickelt und zu grundlegenden Fähigkeiten vervollkommnet werden. Was in dieser Zeit versäumt wird, kann bereits im späten Jugendalter nicht mehr nachgeholt werden. Man spricht hierbei von den „sensiblen Phasen“ bei der Entwicklung koordinativer Fähigkeiten.
Leider beweisen zahlreiche Forschungsergebnisse: Die konditionell-sportlichen Leistungen bei Schulanfängern haben sich innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte bis zu 20% reduziert, bestimmte koordinativ-motorische Fähigkeiten sogar bis zu 25%. Als Ursachen dafür werden kulturwandelbedingte Einflüsse gesehen, insbesondere der intensive Medienkonsum, technisierte Spielwelten, mangelnde Sport- und Bewegungsangebote, falsche Ernährung und damit verbundenes Übergewicht sowie vor allem Bewegungsmangel.
Die Testergebnisse im “2. Deutschen Kinder- und Jugendsportbericht” von 2008 haben bewiesen, dass die intensive Bewegungserziehung ab dem frühesten Kindesalter zur allgemeinen positiven Entwicklung der Kinder und Jugendlichen führt.
Kinderhandball im SV München Laim
Aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen geht hervor, dass es ein Irrtum wäre, im Kinderhandball auf ausgebildetes Fachpersonal zu verzichten. Der SV München Laim legt größten Wert darauf, die Übungsleiter für den betreffenden Altersbereich der Kinder und Jugendlichen vorzubereiten. Bei den Trainingsinhalten orientiert sich die Ausbildung an den Vorgaben des Bayerischen Handball-Verbandes. Darin enthalten sind unter anderem folgende Zielsetzungen:
- Vielseitige und breite sportmotorische Grundausbildung
- Behutsamer, altersgemäßer Leistungsaufbau
- alle Kinder müssen in Training und Spiel gefördert und gefordert werden
- Den Kindern muss die Faszination des Handballspiels vermittelt werden
- Erforderlich ist neben der sportlichen auch die außersportliche Betreuung der Kinder
Diese Ziele sollen auf langfristige und spielerische Art und Weise aufgebaut werden. Durch abwechslungsreiche Bewegungsangebote mit unterschiedlichen Sportgeräten, Bewegungslandschaften und kleinen Spielen soll das Beherrschen einfacher, allgemeiner Bewegungsabläufe angestrebt werden, die Voraussetzung für das Handballspiel sind. Daneben trägt der Trainer auch eine große erzieherische Verantwortung, denn er soll das Selbstbewusstsein der Kinder durch Erfolgserlebnisse und Lob stärken, sowie Spielfreude, Leistungsbereitschaft und Begeisterung vermitteln.
Vor allem aber ist er ein freundlicher und geduldiger Partner der Kinder, sozusagen ein „Entwicklungshelfer“ ihrer Persönlichkeit.
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