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Spieltag
am 6./7. Oktober 2007
Gelungener
Minispieltag
Wir
hatten in dieser Saison unser erstes Turnier mit den Minis, von
fünf
gemeldeten Mannschaften traten nur drei an. Hier entschieden sich die
Trainer auf ein Hin- und Rückspiel. Von diesen vier Spielen
haben
unsere Minis drei gewonnen und eins unentschieden gespielt. Dies konnte
durch eine gute Mannschaftsleistung errungen werden.
C-Jugend:
ESV München Laim - TSV Milbertshofen 15:13
Es
ist das erste Jahr C-Jugend für alle Spieler, von denen einige
noch
berechtigt wären, D-Jugend zu spielen. Kaum verwunderlich
also, dass
die Mannschaft durch Größe und Kraft heuer selten
überlegen sein wird.
Spielerisch, so bewies sie es auch heute, kann sie es sehr wohl mit den
gegnerischen Mannschaften aufnehmen.
Der
TSV Milbertshofen ist hierbei sehr stark einzustufen. Nach dem ersten
Spiel belegten sie die Tabellenspitze mit einem eindeutigen 30:10-Sieg
gegen Brannenburg.
In
den ersten Minuten stand die Abwehr sehr gut. Das allerdings auf beiden
Seiten, so dass wir uns schwer taten, mit mehr als einem Tor in
Führung
zu gehen. Erst als sich einige Kontermöglichkeiten auftaten,
konnten
wir mit 8:5 in Führung gehen, und dieses Polster bis zum
Halbzeitstand
von 10:7 bewahren. Obwohl die Abwehr zwischenzeitlich schlechter wurde
und nicht mehr so schnell auf den Beinen war, büßten
wir aufgrund von
ein bisschen Glück und der guten Leistung von Kai, unserem
Torwart, den
Vorsprung trotzdem nicht ein.
In der
zweiten Halbzeit kamen die Milbertshofener besser ins Spiel. Dazu kam,
dass sich trotz Auswechselspieler bei unseren Jungs erste Anzeichen von
Erschöpfung breit machten. Kein Wunder- schließlich
hatten vier der
Jungs zuvor das Spiel der D-Jugend in permanenter Unterzahl bestritten.
Technische Fehler wie Fehlpässe oder Fangfehler
ließen den Vorsprung
zusammenschrumpfen. Beim Stand von 13:12 wurde es kurzzeitig richtig
knapp. Dennoch trafen in den entscheidenden Minuten dann auch die
bisher Erfolglosen und so gewannen wir am Ende mit 15:13. Ein bisschen
schade, dass die Torbilanz so ungleichmäßig ausfiel,
da sich die
meisten Spieler auf unseren linken Rückraum
verließen, der seine Sache
mit zehn Toren auch richtig gut machte. Für die
nächsten Spiele sollten
sich alle ein bisschen mehr trauen, denn dass diese Mannschaft Handball
spielen hat sie als ungeschlagener Bezirksligameister im letzten Jahr
tadellos unter Beweis gestellt.
Damen I: ESV München
Laim – SV-DJK Taufkirchen II 26:23
Am Ende war es die Disziplin...
Am
ersten Heimspieltag in der Marshalle erwarteten wir den SV-DJK
Taufkirchen. Der Sieg gegen Raubling hatte uns mit einer guten Portion
Selbstbewusstsein ausgestattet, wenngleich die Nervosität bei
fast
allen zu spüren war. Die gegnerische Mannschaft hatte vor zwei
Wochen
gegen Neubiberg hoch gewonnen, doch konnten wir aus diesem Ergebnis nur
schwer Rückschlüsse auf deren Stärke ziehen.
Im Gegensatz zum letzten
Jahr, wo diese Mannschaft als
verhältnismäßig schwach einzustufen war,
gab es dieses Jahr Neuzugänge von der ersten Mannschaft, die
Landesliga
spielt, sowie von außerhalb. Besonders auffällig die
groß gewachsene
Rückraum Links- Spielerin, die besonders bei
Freiwürfen kaum in den
Griff zu bekommen war.
Wir
begannen mit einer sehr effektiven 3:2:1 Deckung, die dem Gegner das
Angriffsspiel schwer machte. Früh konnten wir in
Führung gehen, die
aber bei größerer Torausbeute wesentlich
höher hätte ausfallen können.
Wir konnten uns zwei Mal mit vier Toren absetzen. Dass wir nicht mit
mehr als 13:10 in die Halbzeitpause gehen konnten, lag in erster Linie
an Latte, Pfosten und vor allem an der starken Taufkirchner Torfrau.
Schon
in der ersten Halbzeit ließ die Konzentration in der Abwehr
nach und
wie wie auch gegen Raubling schlossen wir im Angriff zum
Großteil zu
früh ab. Diese Tendenz setzte sich zunächst auch in
der zweiten
Halbzeit fort. Nach wie vor war die Torausbeute nicht entsprechend der
Chancen und so drohte das Spiel nach 50 Minuten bei einem Spielstand
von 20:21 zu kippen.
Eine Manndeckung der
stärksten Spielerin hatte Gott sei Dank Erfolg. Auch unsere
Torfrau
konnte nun einige entscheidende Tore verhindern, so dass wir es am Ende
schafften, uns mit drei Toren abzusetzen. Wie schon vor zwei Wochen
gelang es uns, in den kritischen Minuten Geduld aufzubringen, die uns
eindeutige Torchancen bescherte, die wiederum auch verwertet wurden.
Die Schiedsrichter waren sich beim Endstand 26:23 einig: Gewonnen hat
der ESV Laim dieses Spiel am Ende aufgrund der
größeren Disziplin.
ESV Laim
verliert zu Hause gegen TSV Dietmannsried mit 29:31
Im
zweiten Heimspiel der Saison unterlag die 1. Herrenmannschaft des ESV
Laim dem TSV Dietmannsried mit 29:31 (10:13). Ähnlich wie beim
ersten
Saisonspiel in Schwabmünchen verschliefen die Laimer die
Startphase des
Spiels: Im Angriff wurde zu überhastet abgeschlossen und der
gegnerische Torwart warm geworfen, während man in der Deckung
zu
zögerlich agierte und es so dem Gegner leichtmachte. Nach
knapp einer
Viertelstunde stand es 2:8 für die Gäste aus
Dietmannsried.
Wachgerüttelt durch das Team-Time-Out fand die Heimmannschaft
nach und
nach etwas besser ins Spiel und konnte den Rückstand vor der
Pause noch
auf drei Tore reduzieren (10:13). Nach der Pause konnte der Gastgeber
zwar mehrmals bis auf zwei Tore aufschließen, nach zehn
Minuten nahm
sich die Mannschaft eine kollektive Auszeit, so dass der Gegner auf
15:21 davonzog. Die Laimer gaben sich noch lange nicht geschlagen und
zeigten wieder eine tolle kämpferische Leistung, die mit dem
Anschlusstor zum 25:26 belohnt wurde. In den letzten Spielminuten
fehlte dann leider die Cleverness und Abgeklärtheit, den
Ausgleich zu
erzielen. Stattdessen konnte Dietmannsried den Vorsprung wieder auf
zwei Tore ausbauen und das Spiel mit 29:31 für sich
entscheiden.
Ins
Spielgeschehen greifen die Laimer wieder am Samstag, den 13.10.2007 um
17:30 Uhr beim TSV Friedberg II ein. Das nächste Heimspiel
findet erst
am Sonntag, den 4. November um 16:30 Uhr in der Marshalle gegen den
Eichenauer SV statt.
Es spielten: Florian Keym, Andreas Meßner
(Tor); Jürgen Bobinger (2), Oliver Götsch (verletzt),
Manuel Hepting
(4), Tobias Karlhuber (4), Hanno Kaupp (4/2), Philippe König
(2), Ralf
Lemkau (1), Uli Müller (4/2), Dominik Pößl
(3), Michael Ströbel,
Christoph Wehnert (5). |